Die Chronik des Vereins

Das Gründungsjahr ist 1890. Der langjährige Gauschützenmeister Eugen Kroher bestätigte, daß das Gründungsjahr 1890 ist; dies ist auch durch eine vorhandene Urkunde belegt.


Das Kassenbuch beginnt im Jahr 1894 (die ersten Seiten sind leider herausgerissen). Im Kassenbuch ist aufgeführt, dass der 1. Schützenmeister von Jahr 1894 – 1903 Josef Heiß war. Die Schützenmeister bis zum 2. Weltkrieg waren: Anton Hohlmeier, Ignaz Speckbacher, Matthias Meier, Georg Bauhofer, Peter Buchner, Johann Aberger, Josef Messerer und Fritz Minisini. In einem Protokoll vom 8. November 1925 waren bereits 75 Schützen namentlich aufgeführt. Oberwössen hatte damals kaum 600 Einwohner.

Am 16. Oktober 1954 nahmen 15 Schützen auf Initiative eines „Zugeroasten“ (Heeg) den Schießbetreib wieder auf. Johann Aberger 1. Schützenmeister und Hans Heeg 2. Schützenmeister waren die Zugpferde der ersten Jahre.

1957 wurden folgende Schützen in den Vorstand gewählt: 1. Schützenmeister Hans Heeg, 2. Schützenmeister Johann Aberger (geb. 1.7.1905), Kassier Alois Blösl. Hans Heeg war seit Oktober 1954 mit den Hochwandschützen eng verbunden.

Im Jahr 1982 feierte er sein 25-jähriges Schützenmeisterjubiläum – dies war der Höhepunkt seiner Schützenlaufbahn. In das gleiche Jahr fällt auch das große Schießen (15./16./17. März 1957) mit 100 Schützen von den Gesellschaften Reit im Winkl, Schleching, Körting, Unterwössen, Marquartstein, Aschau und Gambrinus München im Schießlokal Gasthof zur Post in Oberwössen. Dieses Schießen wurde zu Gunsten des Kirchenneubaus in Oberwössen durchgeführt. Das Schießlokal befand sich im Gasthof zur Post in Oberwössen.

1961 wurde der Saal im Gasthof zur Post umgebaut bzw. vergrößert. Aus heiztechnischen Gründen war ein Schießbetrieb in der kalten Jahreszeit nicht mehr möglich.

Nach langem Suchen wurde dieses Problem 1963  vom 2. Schützenmeister Georg Voit gelöst. In seinem Keller fand der Schützenverein für 21 Jahre eine neue „Heimat“. Durch Eigenbau konnte eine Schießmöglichkeit (4 Stände) mit Aufenthaltsraum errichtet werden. Schorsch war 48 Jahre Mitglied, davon 20 Jahre 2. Schützenmeister. Durch den Schießstand in seinem Keller bekam der Schützenverein wieder frischen Aufwind und es wurden dort gemütliche Stunden verbracht und erfolgreiche Rundenwettkämpfe geschossen.

Im Jahr 1984 stellte die Gemeinde Unterwössen dem Schützenverein den 1. Stock des Verkehrsvereins Oberwössen als Schützenlokal zur Verfügung, wobei mit 700 Stunden Eigenleistung der Schießstand und Aufenthaltsraum ausgebaut wurde.

Schützenmeister nach dem 2. Weltkrieg: Johann Aberger, Hans Heeg, Sepp Meinecke, Hans Hammerl jun., Andreas Voit.

Ehrenmitglieder der SG Hochwand Oberwössen:

Verstorbene Ehrenmitglieder, die dem Schießsport über 50 Jahre die Treue gehalten haben:

  • Georg Buchner
  • Peter Buchner
  • Johann Aberger
  • Nikolaus Schmid
    Nik war in Schützenkreisen kein Unbekannter und wurde 97 Jahre alt. Er verstarb am 29.6.2000. Er ist mit 20 Jahren den Hochwand-Schützen beigetreten. Er gehörte nach dem 2. Weltkrieg zu den Aktiven, die den Schützenverein  wieder in die Höhe brachten. In seinen besten Jahren war er ein ausgezeichneter und gefürchteter Schütze. Sogar mit 80 Jahren zeigte er noch so manchem Jungen, wie’s geht, ohne Schießschuhe, Schießhose, Schießjacke. Bei seiner  Ehrung zur 75-jährigen Mitgliedschaft, war beim BSSB keine Ehrennadel mehr vorgesehen, da dies bis jetzt einzigartig war. Somit war er der älteste Schütze im BSSB, ja sogar beim DSB.

Weitere Ehrenmitglieder:

  • Hans Hammerl sen.
  • Sepp Meinecke (Ehrenschützenmeister)
  • Rudolf Vroni